Neulich in Versailles (3)

Im Schloss Versailles finden sich am linken Ende des berühmten Spiegelsaales zwei wenig berühmte Einritzungen auf den Spiegeln, die lauten: „Emma 1842 Young“ und „Rene“. Nun könnte man meinen, es handle sich um die Hinterlassenschaften zweier verblödeter Touristen des frühen 19. Jh., doch tatsächlich stammen die Spuren von Ludwig XVI., der Versailles bekanntlich hasste und jede Gelegenheit nutzte, etwas kaputt zu machen. Dummerweise verstand er wie so viele nicht, dass das 18. Jh., in dem er lebte, mit einer 17 begann und nicht mit einer 18. Da auch die dümmsten Hofschranzen nicht glaubten, dass eine Engländerin aus der Zukunft ihren Namen in den Spiegel geritzt hatte, zog man den Küchenjungen Rene zur Rechenschaft, der zwar energisch abstritt, der Verursacher gewesen zu sein, doch schließlich konnte man schlecht dem kleinen Prinzen den Hintern versohlen, was er aber auf jeden Fall verdient hätte. Am Ende schaffte es Ludwig sogar, die Monarchie zu zerstören, wofür ihm bis heute viele Leute sehr dankbar sind.

Recently at Versailles – In the Palace of Versailles, at the left end of the famous Hall of Mirrors, there are two less famous carvings on the mirrors, which read: „Emma 1842 Young“ and „Rene“. One might think that these are the legacies of two stupid tourists from the early 19th century, but in fact the traces come from Louis XVI, who, as is well known, hated Versailles and took every opportunity to break something. Unfortunately, like so many others, he didn’t understand that the 18th century in which he lived began with a 17 and not with an 18. Because even the dumbest courtiers didn’t believe that an Englishwoman from the future would scratch her name in the mirror the kitchen boy Rene was called to account, who vigorously denied having been the cause, but after all it was hard to spank the little prince’s buttocks, which he definitely deserved. In the end, Ludwig even managed to destroy the monarchy, for which many people are very grateful to him to this day.

Verbrechen lohnt sich nicht

Die Polizei meldet, dass heute etwas Moos bei dem Versuch des Autodiebstahls erwischt worden sei. Da der Wagen seit einigen Wochen nicht mehr bewegt worden sei, habe das Moos die Gelegenheit genutzt und versucht, das Türschloss zu durchwachsen. Dabei habe es sich jedoch so ungeschickt angestellt, dass schließlich doch ein Anwohner aufmerksam geworden sei und die Polizei verständigt habe. Deren Sprecher teilte mit: „Das Moos hat geglaubt, wenn es nur langsam genug vorgeht, dann merke das niemand, aber langsam sind wir auch. Damit hat es nicht gerechnet.“

Crime doesn’t pay – The police report that some Moss was caught trying to steal a car today. Since the car hadn’t been moved for a few weeks, the moss took the opportunity and tried to grow through the door lock. However, it was so clumsy that a local resident finally became aware and called the police. Their spokesman said: “The moss believed that if it was slow enough, nobody would notice, but we are slow too. It didn’t expect that.“

Neulich in Versailles (2)

Bekanntlich litt Ludwig XV unter schweren Minderwertigkeitskomplexen, weil er glaubte, dass er niemals die Größe seines Vorgängers erreichen könne, was freilich auch den Tatsachen entsprach. Die Pompadour konnte ihm zum Glück ausreden, sich in ‚Ludwig XXXL’ umzubenennen, weil die Leute zu blöd seien, den Witz zu verstehen und glauben würden, er sei schlecht im Zählen. Was sie ihm nicht ausreden konnte, war die Absicht, der größte Stand-up-Comedian aller Zeiten zu werden. Zum Glück konnte sie es so deichseln, dass das Publikum nur aus absolut tauben Hofschranzen bestand, die auf ihre Zeichen hin in tosenden Beifall ausbrachen. Ludwig war zufrieden und ging darum in die Geschichte ein als stinknormaler absolutistischer Tyrann und nicht als der größte Trottel aller Zeiten, der er zweifellos war.

Recently at Versailles – As is well known, Louis XV suffered from severe inferiority complexes because he believed that he could never reach the greatness of his predecessor, which of course was also the case. Luckily, the Pompadour talked him out of renaming himself ‚Louis XXXL‘ because people were too stupid to get the joke and would think he was bad at counting. What she couldn’t talk him out of was wanting to become the greatest stand-up comedian of all time. Luckily she was able to pull it off in such a way that the audience consisted only of absolutely deaf courtiers who erupted in thunderous applause at her signals. Louis was content and went down in history as a perfectly normal absolutist tyrant and not as the greatest git of all time, which he undoubtedly was.

Wie es wirklich war (9)

Als heute vor 73 Jahren das Grundgesetz in Kraft trat, hatten die Preußen schon dafür gesorgt, dass der Vorschlag der bayerischen Abgeordneten zurückgewiesen worden war, das passive Wahlrecht auch auf alle Rindviecher auszuweiten, denn schließlich habe sich das in Bayern bewährt. Wie bekannt, hat Bayern dann das Grundgesetz abgelehnt und die Rindviecher dürfen hier immer noch in die Regierung gewählt werden. Es ist halt eine Tradition.

How it really was – When the Basic Law came into force 73 years ago today, the Prussians had already ensured that the proposal by the Bavarian MPs was rejected to extend the right to stand for election to all cattle, because after all that had proven its worth in Bavaria. As is well known, Bavaria then rejected the Basic Law and cattle can still be elected to the government here. It’s just a tradition.

Neulich in Versailles (1)

„L’etat c’est moi!“ rief der König aufgebracht. „Wenn isch es wünsche, dass toutes les Treppen aus Bütter gemacht wörden, dann wörden sie aus Bütter gemacht, compris?!“ Der Architekt konnte natürlich nicht widersprechen, aber er wusste, was geschehen würde und so geschah es auch: Schon auf der ersten Stufe rutschte der König aus und der Architekt verlor darüber den Kopf.

Recently in Versailles – „L’etat c’est moi!“ cried the king angrily. „If I wished that toutes les stairs were made of butter, then they will be made of butter, compris?!“ Of course, the architect couldn’t disagree, but he knew what was going to happen and so it happened: Already on the first step the king slipped and the architect lost his head over it.

Däniken hatte Recht!

Klarer Fotobeweis: Außerirdische waren in Ägypten am Bau der Pyramiden beteiligt. Allerdings waren sie nicht besonders hilfreich. Wie aus Quellen hervorgeht, sahen die ursprünglichen Baupläne eine Neubausiedlung mit kleinen Einfamilienhäusern vor, doch die Aliens überzeugten die Bauherren, dass einige richtig große Gebäude platzsparender und am Ende billiger wären. Wie bekannt, ist diese Zivilisation dann auch untergegangen.

Däniken was right! – Clear photo evidence: extraterrestrials were involved in the construction of the pyramids in Egypt. However, they weren’t particularly helpful. According to sources, the original plans called for a new development with small single-family houses, but the aliens convinced the developers that some really big buildings would save space and be cheaper in the end. As is well known, this civilization then also perished.