Warum in die Ferne schweifen?

Wer noch nie in Kreta war, muss gar nicht so weit in den Süden reisen, sondern fährt einfach nach Wien, wo es im 10. Bezirk ein kleines Grätzel gibt, das „Die Kreta“ heißt und einmal als die ärmste und gefährlichste Gegend Wiens galt. Natürlich gibt es hier keinen Strand und keine wilde Insellandschaft zu bestaunen, aber wer einige zehn Minuten an einer Ecke stehenbleibt und nichts weiter tut als zu schauen, wird sicher etwas sehen, das es auf keiner griechischen Insel zu sehen gibt.

Why travel so far? – If you’ve never been to Crete, you don’t have to travel so far south. Just go to Vienna, where in the 10th district there’s a small neighborhood called „the crete“, which was once considered the poorest and most dangerous area of ​​Vienna. Of course, there’s no beach or wild island scenery to admire here, but if you stand on a corner for a few ten minutes and do nothing but look around, you’re sure to see something you won’t find on any Greek island.

Nur nicht den Kopf verlieren

Angesichts des wieder erstarkenden Faschismus könnte man durchaus die Hoffnung aufgeben wollen, dass die Menschheit doch einmal aus ihren Fehlern lernen wird, aber besser ist es, dem Wahnsinn mit Humor zu begegnen. Mit dieser Waffe kann man sie vielleicht nicht besiegen, aber da die Nazis bekanntlich keinen Humor haben, stirbt man wenigstens in der Gewissheit, als letzter gelacht zu haben.

Just don’t lose your head – In the face of resurgent fascism, one might be tempted to give up hope that humanity will ever learn from its mistakes, but it’s better to meet the madness with humor. This weapon might not defeat them, but since the Nazis are known to have no sense of humor, at least you’ll die knowing you had the last laugh. („To the loyal fighters against fascist tyranny“)

Selbstironie

Neulich in Wien hatte ich ganz Österreich auf dem Teller. Und was soll ich sagen? Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!

Self-irony – Recently in Vienna, I had all of Austria on my plate. And what can I say? It was wonderful, I enjoyed it very much!

Frauenpower

Nachdem sich die beiden Könige endlich gegenseitig abgemurkst hatten, entschieden sich deren Damen für einen Ausflug in die Stadt. Dort ließen sie sich zuerst bei „Haarmonie“ neu einfärben. „Black is beautiful!“ dachte sich die ehemals blasse Dame. Danach besuchten sie einen angesagten Spielsalon und rissen zwei hotte Doppel-Sechs-Dominosteine auf, die sie nebenan auf dem Spielplatz flachlegten. „Schach hat mir noch nie Spaß gemacht!“ rief die schwarze Dame. „Ewig rumstehen und dann von irgendeinem Bauern geschlagen werden!“ setzte die andere schwarze Dame hinzu. „Damit ist jetzt Schluss!“ riefen beide begeistert. Die Dominosteine machten große Augen und sagten nichts.

Girl Power – After the two kings had finally defeated each other, their queens decided on a trip to the city. There, they first got their hair dyed at „Hairmony.“ „Black is beautiful!“ thought the formerly pale queen. Afterward, they visited a trendy arcade and picked up two hot double-six dominoes, which they then laid in the adjacent playground. „I’ve never enjoyed chess!“ exclaimed the black queen. „Standing around forever and then getting hit by some pawn!“ added the other black queen. „That’s over now!“ they both cried enthusiastically. The dominoes stared wide-eyed and said nothing.

Wohnen mit Witz

Die Leute im 2. Stock können mit Recht behaupten, dass sie unter den Armen wohnen.

Reside with humor – The people on the 2nd floor can rightly claim that they live under the poor / under the arms.

Aprilscherz fällt aus

Leider ist es mir nicht möglich, Sie heute in den April zu schicken, da der Weg aufgrund einer Baustelle nicht passierbar ist.

April Fool’s joke cancelled – Unfortunately, I am unable to play an April Fool’s joke on you today, as the joke is inaccessable due to roadworks. („None-way“)