Fuck You! – Eine Menschheitsbeschimpfung (7)

Was für ein Elend!
Es gibt keine ethische-moralische Art reich zu werden. Wer eine Idee hat und ein Unternehmen gründet und Menschen beschäftigt, übernimmt damit Verantwortung für sie. Unternehmer sein bedeutet, Ressourcen effektiv und sozial und ökologisch zu verwenden, aber nicht, Menschen auszubeuten oder Kunden zu bescheißen oder Gesellschaften zu zerstören oder gar die ganze Welt. Wer als Unternehmer reich wird, hat sich mindestens eines dieser Vergehen schuldig gemacht. Alle anderen sind sowieso nur erbärmliche Erben. – Kurz gesagt: Wer Millionen oder gar Milliarden besitzt, ist schlicht und einfach geldsüchtig und bereit, über Leichen zu gehen. Und die Politiker, die anders als unser Kanzler selbst keine Überreichen sind, und dennoch nach wie vor an diesem lebensfeindlichen System der Ausbeutung und Welt- und Menschheitszerstörung, das sie freie Marktwirtschaft nennen, festhalten, sind als coabhängig zu betrachten. Beide, der Süchtige wie seine coabhängigen Angehörigen, müssen wie Kranke behandelt werden. Der geldsüchtige und darum kriminelle Überreiche muss von seinem Stoff getrennt und auf kalten Entzug gesetzt werden, bis er am Fließband oder als Pizzabote wieder ins normale Arbeitsleben eingegliedert werden kann. Diejenigen, die ihn in seiner Sucht unterstützt haben, müssen aus ihren Ämtern entfernt werden, damit sie seelisch heilen können. Und Ihr armen Schwachköpfe, die Ihr von dieser Kaste verarscht werdet und sie trotzdem immer wieder wählt, Ihr dürft Euch alle in einer Reihe aufstellen und Euch bei mir eine Watschn abholen, bis Ihr wieder bei Groschen seid!

Fuck You! – An Insult to Humanity – What a mess! There is no ethical or moral way to become rich. Anyone who has an idea, starts a business, and employs people assumes responsibility for them. Being an entrepreneur means using resources effectively, socially, and ecologically, but not exploiting people, cheating customers, destroying societies, or even the entire world. Anyone who becomes rich as an entrepreneur has committed at least one of these offenses. Everyone else is just pathetic heir anyway. – In short: Anyone who owns millions or even billions is simply money-addicted and willing to walk over dead bodies. And the politicians, who, unlike our Chancellor, are not themselves super-rich, yet still cling to this life-denying system of exploitation and global and human destruction that they call a free market economy, should be considered codependent. Both the addict and their codependent relatives must be treated like patients. The money-addicted and therefore criminal super-rich man must be weaned off his drug and put through cold turkey until he can be reintegrated into normal working life, perhaps on an assembly line or as a pizza delivery driver. Those who supported his addiction must be removed from their positions so they can heal. And you poor fools who are conned by this caste and yet keep voting for them, you can all line up and get a good slap from me until you’re back to basics!

Karfreitag

Weil Jesus leider nur sehr schlecht Englisch sprach, haben die Römer seine Bitte nicht erfüllt und ihn dann doch gekreuzigt. Da sieht man, dass Fremdsprachenkenntnisse durchaus nützlich sein können.

Good Friday – Because Jesus unfortunately spoke very poor English, the Romans did not grant his request and crucified him after all. This shows that foreign language skills can definitely be useful.

Berühmte letzte Worte (5)

In Zahna im Landkreis Wittenberg wird in der dortigen Pfarrkirche eine Reliquie des Hl. Karius ausgestellt (nicht zu verwechseln mit dem Fußballtorwart, der bei Schalke sicher nicht weniger zu leiden hat). Der Hl. Karius wurde auf grausame Weise zu Tode gefoltert, indem ihn die Heiden in seinem Kerker über Jahre hinweg ausschließlich mit Zucker gefüttert haben und ihm aber den Gebrauch von Zahnbürsten streng verboten. Seine letzten Worte waren leider nicht zu verstehen, aber hörten sich an wie „AAAARRRRGGGHHH!“

Famous Last Words – In Zahna, in the Wittenberg district, a relic of St. Carius is on display in the local parish church (not to be confused with the football goalkeeper who certainly suffers no less at Schalke). St. Carius was cruelly tortured to death when pagans fed him nothing but sugar in his dungeon for years and strictly forbade him from using a toothbrush. His last words were unfortunately unintelligible, but sounded something like „AAAARRRRGGGHHH!“

Zum Totlachen

Als der Tod neulich wegen des Verdachts auf Blutarmut von seinem dummen Hausarzt ins Krankenhaus überwiesen wurde, musste er sich allen Ernstes dafür rechtfertigen, dass er „wirklich beschissene Venen“ habe, sein Essen nicht anrühre und den widerwärtig dünnen Tee in der Bettflasche entsorgt habe. Am nächsten Morgen entließ er sich selbst auf eigene Verantwortung. Auf dem Weg hinaus sammelte er noch ein paar Seelen ein, denen ein Krankenhauskeim den Garaus gemacht hatte, so dass diese an sich unschöne Episode zumindest etwas Gutes hatte.

Hilarious! – When Death was recently referred to the hospital by his dim-witted family doctor on suspicion of anemia, he had to seriously justify himself by claiming to have „really shitty veins,“ refusing to eat, and having thrown away the disgustingly weak tea in his hot water bottle. The next morning, he discharged himself against medical advice. On his way out, he picked up a few souls who had been killed by a hospital germ, so this otherwise unpleasant episode did have at least one positive outcome.

Wird auch nichts ändern

Damit endlich mehr Menschen auf das drohende Unheil aufmerksam würden, schrieb Gott das Menetekel nicht mehr nur auf eine Wand, sondern gleich auf den Himmel. Leider konnte niemand seine unleserliche Handschrift lesen, weshalb die Leute so weiter machten wie bisher.

It won’t change anything – So that more people would finally become aware of the impending disaster, God wrote the warning not just on a wall, but directly on the sky. Unfortunately, no one could read his illegible handwriting, so people continued as before.

An der Peripherie (9)

Nachdem zunehmend Menschen mit Nahtoderfahrungen davon berichten, der Übergang von diesem ins nächste Leben sei angesichts des zunehmenden Verkehrs an der Grenze zum Jenseits lebensgefährlich geworden, wurde nun ein ausgeschildeter und beleuchteter Übergang geschaffen, der hoffentlich zur Sicherheit während des Sterbens beitragen wird.

On the Periphery – After an increasing number of people with near-death experiences reported that the transition from this life to the next has become life-threatening due to the increasing traffic at the border to the afterlife, a signposted and illuminated crossing has now been created, which will hopefully contribute to safety during dying.