Däniken hatte Recht!

Klarer Fotobeweis: Außerirdische waren in Ägypten am Bau der Pyramiden beteiligt. Allerdings waren sie nicht besonders hilfreich. Wie aus Quellen hervorgeht, sahen die ursprünglichen Baupläne eine Neubausiedlung mit kleinen Einfamilienhäusern vor, doch die Aliens überzeugten die Bauherren, dass einige richtig große Gebäude platzsparender und am Ende billiger wären. Wie bekannt, ist diese Zivilisation dann auch untergegangen.

Däniken was right! – Clear photo evidence: extraterrestrials were involved in the construction of the pyramids in Egypt. However, they weren’t particularly helpful. According to sources, the original plans called for a new development with small single-family houses, but the aliens convinced the developers that some really big buildings would save space and be cheaper in the end. As is well known, this civilization then also perished.

Aus dem Familienalbum (58)

Mein Onkel Ludwig sagt immer, er trinke gar nicht gerne Wein, aber er sammle eben Korken. Was solle er also tun? Wegschütten könne man das Zeug ja auch nicht. Aber bis heute verstehe er nicht, was die Leute daran finden. Er bekomme von Rotwein immer eine belegte Zunge.

From the family album – My uncle Ludwig always says he doesn’t like drinking wine at all, but he just collects corks. So what should he do? You can’t just throw that stuff away. But to this day he doesn’t understand what people see in it. He always gets a coated tongue from red wine.

Neues aus dem Tierreich (15)

Endlich in freier Natur beobachtet: Der Basilisk. Neben den langen Ohren ist an ihm besonders auffällig, dass er ein furchtbarer Klugscheißer ist und immer und allem widersprechen muss. Blödes Vieh.

News from the animal kingdom – Finally observed in the wild: the basilisk. In addition to the long ears, what is particularly striking about him is that he is a terrible smartass and always has to contradict everything. Stupid beast. („Bunnylisk!“)

Neues aus der Bahn (3)

Liebe 31334! Du hast mir laut Beleg im Zug nach Mannheim einen Kaffee gebracht. Leider habe ich es nicht über mich gebracht, dich darauf hinzuweisen, dass dein Hosenschlitz offen stand. Tut mir leid. Ich weiß, das nützt dir jetzt nicht mehr viel, aber es half, mich davon abzulenken, dass der Zug schon eine halbe Stunde Verspätung hatte, weshalb nicht klar war, ob ich meinen Anschluss bekommen würde. Insofern bedanke ich mich für die ungewollte Serviceleistung.

News from the train – Dear 31334! According to the receipt, you brought me a coffee on the train to Mannheim. Unfortunately, I couldn’t bring myself to point out that your fly was open. Sorry. I know that’s not going to do you much good now, but it helped distract me from the fact that the train was already half an hour late, so it wasn’t clear if I was going to get my connection. In this respect, I would like to thank you for the unintended service.

Wenn man Ihnen, PEN-Präsident Deniz Yücel,

glauben darf, dann hat Krieg weniger mit Schach als mit Schulhof gemeinsam: „Wenn ich Sasha eine in die Fresse haue (…) und dann kommt Navid (…) und sagt: ‚Lass meinen Kumpel in Ruhe, ja?’ (…) Dann kann ich überlegen.“ Dennoch überlegten Sie nicht lange und ließen auf der Lit.Cologne den Springer durchgehen, als Sie sich für ein direktes militärisches Eingreifen der NATO in der Ukraine aussprachen. Ihr Welt-Publikum kann es sicher nicht erwarten, es dem Russen endlich mal wieder zu zeigen, Ihre PEN-Brüder waren jedoch weniger kriegslüstern und forderten Sie zum Rücktritt auf. Ob das klug war? Denn nicht nur Navid würde „natürlich das Risiko eingehen, dass ich ’n bisschen irre bin und ihm ein Klappmesser irgendwo reinsteche“. Dass Sie nicht nur ein bisschen irre sind, glaube Ich Ihnen aufs Wort.

If we, PEN President Deniz Yücel, may believe you, then war has less in common with chess than with the schoolyard: „If I punch Sasha in the face (…) and then Navid comes (…) and says: ‚Leave my buddy alone, okay?‘ (…) Then I can think about it.” Nevertheless, you didn’t think twice and let the knight go at the Lit.Cologne when you spoke out in favor of direct military intervention by NATO in the Ukraine. Your WELT audience can’t wait to flex their muscles to the Russians again, but your PEN brothers were less bellicose and urged you to resign. Was that wise? Because not only Navid would „of course take the risk that I’m a little crazy and stab him with a jackknife somewhere“. I take your word for it that you’re not just a little crazy.