Denen, die gerade überall gegen die sogenannten Hygienemaßnahmen demonstrieren, aber vor allem denjenigen darunter, die glauben, dass es gar keine Viren gibt, möchte ich mitteilen, dass ich nicht an die Existenz von gebrochenen Nasen glaube. Auch Tritte in die Weichteile existieren nicht. Das wollen SIE Euch einreden, damit Ihr Euch vor den Folgen fürchtet, wenn Ihr mich mit Eurem Schwachsinn belästigt. Falls es dennoch weh tun sollte, liegt es sicher nicht an mir.
Question of faith I would like to inform those who are demonstrating against the so-called hygiene measures everywhere, but above all those who believe that there are no viruses at all, that I do not believe in the existence of broken noses. There are also no kicks in the private parts. THEY want to tell you so that you fear the consequences if you bother me with your nonsense. If it does hurt anyway, it’s definitely not up to me.
Angeblich ist es ja ein Erlebnis von Transzendenz, von oben auf die Welt zu schauen. Vielleicht ist das bei Astronauten tatsächlich so, als Flugpassagier empfand ich es nicht als erhebend, da hatte ich genug damit zu tun, nicht wahnsinnig zu werden. Dagegen ist es erhellend, mal von unten zu gucken, dann sieht man erst, was da so alles in der Gegend herumsteht.
Change of perspective Supposedly it is an experience of transcendence to look at the world from above. Maybe that’s actually the case with astronauts, as a flight passenger I didn’t find it uplifting, so I had enough to do with not going crazy. On the other hand, it is enlightening to take a look from below, then you can only see what is standing around in the area.
Bundespräsident Peter Peter lässt seinen Mitbürgern mitteilen, dass er es leid sei, aufgrund seines Namens verspottet zu werden und er daher kraft seines Amtes erlasse, dass die gängigsten Injurien nun offiziell die Einheiten des überholten metrischen Systems ersetzen werden, nämlich Millipeter, Centipeter, Dezipeter, halber Peter, Peter und Kilopeter. Außerdem werde die Sekunde neu definiert als 1 ‚Autsch’, welches den Zeitraum bezeichnet zwischen einem Kontakt von Knie und Tischbein und dem darauf folgenden Schmerzensschrei. Jeder Bürger habe selbstverständlich die Pflicht, sich an dieser innovativen und akkuraten Form der Zeitmessung aktiv zu beteiligen.
New measuring units Federal President Peter Peter lets his fellow citizens know that he is tired of being ridiculed for his name and, therefore, by virtue of his office, he decrees that the most common injuria will now officially replace the units of the outdated metric system, namely millipeters, centipeters, decipeters, half Peter, Peter and Kilopeter. In addition, the second is redefined as 1 ‚Ouch‘, which denotes the period between contact between the knee and table leg and the subsequent cry of pain. It goes without saying that every citizen has the obligation to actively participate in this innovative and accurate form of time measurement.
Ich kann verstehen, dass manche Menschen lieber an einer potentiell tödlichen Krankheit sterben wollen als jahre- oder gar jahrzehntelang mit sich selbst leben zu müssen, aber dann erwarte ich von diesen Leuten auch, dass sie künftig ohne Sicherheitsgurt Auto fahren und sich der Straßenverkehrsordnungsdiktatur sowie der Diktatur der Physik in Gestalt einer Betonwand entgegenwerfen.
On the periphery I can understand that some people would rather die from a potentially fatal illness than have to live with themselves for years or even decades, but then I also expect these people to drive a car without a seat belt in future in order to fight against road traffic rule dictatorship and also to oppose the dictatorship of physics in the form of a concrete wall.
(On the sticker: „Health-dictatorship? No, thanks“)
Neulich bezog der bekannte Schauspieler Al Pacino die Zweizimmer-Wohnung nebenan. Das war natürlich schon ein bisschen aufregend, denn man begegnet ja nicht täglich einem Star. Die Sternchen laufen einem alle paar Wochen über den Weg und der Rest der Menschheit, da nehme ich mich nicht aus, ist nicht mehr als ein Schwarm von Sternschnuppen. Da ist man schon neugierig. Noch am gleichen Abend klingelte es und tatsächlich war es Al Pacino, der fragte, ob er sich meine Bohrmaschine ausleihen dürfe. Selbstverständlich habe ich nicht Nein gesagt. Pacino kommt ja aus den USA, weshalb er wohl auch nicht wusste, dass er bei uns abends und nachts nicht die Bohrmaschine benutzen sollte. Nach einer halben Stunde habe ihn darauf hingewiesen und gebeten, tagsüber weiterzumachen. Am anderen Tage jedoch blieb es ruhig, erst gegen zehn Uhr am Abend fing er wieder an zu bohren. So ging das etwa eine Woche lang, alle Nachbarn waren schon stinkwütend. Was mich jedoch wirklich enttäuscht, ist, dass er die Bohrmaschine seit vier Wochen nicht zurückgibt und die Türe nicht öffnet, wenn ich klingle. Diese Filmstars sind gar nicht arrogant und abgehoben, wie ich immer gedacht habe, sondern ganz normale Arschlöcher, so wie du und ich.
Just a human The well-known actor Al Pacino recently moved into the two-room apartment next door. Of course that was a bit exciting, because you don’t meet a star every day. The starlets run into you every few weeks and the rest of humanity, I don’t exempt myself from this, is nothing more than a swarm of shooting stars. So, one is curious. The same evening the doorbell rang and in fact it was Al Pacino who asked if he could borrow my drill. Of course, I didn’t say no. Pacino comes from the USA, which is why he probably didn’t know that he shouldn’t use the drill in the evening and at night. After half an hour, I pointed this out and asked him to continue during the day. The other day, however, it was quiet, and he did not start drilling again until around ten in the evening. This went on for about a week, and all of the neighbors were already furious. However, what really disappointed me is that he hasn’t returned the drill for four weeks and hasn’t opened the door when I ring the bell. These movie stars are not arrogant and detached, as I always thought, but normal assholes, like you and me.
Mein Cousin Manfred prahlt immer mit seinem zahlreichen Liebschaften, aber es wird schon einen Grund haben, dass man ihn den „Mann ohne Unterleib“ nennt.
From the family album My cousin Manfred always brags about his numerous love affairs, but there will be a reason why he is called the „man without abdomen“.
Obwohl ich nicht Mitglied in einem ihrer konkurrierenden Vereine bin, kann ich den Heidenlärm, den sie vornehmlich sonntags veranstalten ganz gut leiden. Ich finde Kirchenglocken sogar entspannend, was wohl auch daran liegt, dass ich einige Hostienwürfe entfernt lebe. Nun verweisen die Muslime zu Recht darauf, dass auch sie in der Lage und willens seien, Lärm zu machen, was die Glockenläuter ihnen aber nicht gestatten wollen. Ich bin da tolerant. Möge der Muezzin rufen und der Rabbi tun, was auch immer er will, nur sehe ich dann nicht ein, weshalb ich meine atheistischen Brüder und Schwestern nicht mit Sirenen oder Dynamit täglich dreimal daran erinnern darf, dass es keinen Beweis für die Existenz eines Gottes gibt.
Not a matter of belief Although I am not a member of one of their competing clubs, I like the noise they make, mainly on Sundays. I even find church bells relaxing, which is probably also due to the fact that I live a few altar bread pitches away. Now the Muslims rightly point out that they too are able and willing to make noise, which the bell-ringers do not want to allow. I am tolerant. May the muezzin call and the rabbi may do whatever he wants, but then I don’t see why I can’t remind my atheistic brothers and sisters with sirens or dynamite three times a day that there is no evidence of the existence of a god.
In diesem hübschen Haus am See wäre heute vor zehn Jahren beinahe der Schwager des Präsidenten auf besonders grausame Weise ums Leben gebracht worden. Man sieht es dem Häuschen nicht an, denn von außen wirkt es friedlich und leicht übersieht man es sogar, aber es pflegt seit jeher eine tiefe Abneigung gegen Männer mit Vollbärten. Wie es der Zufall will, hatte sich der Schwager des Präsidenten just an jenem Morgen, bevor er dieses Haus betrat, den Bart abgenommen. So berichtet es zumindest der Eigentümer des Hauses, der tatsächlich ausgesprochen glattrasiert ist.
How it really was Ten years ago today, the president’s brother-in-law was almost cruelly killed in this pretty house by the lake. You can’t clearly tell it by looking at the house, because from the outside it looks peaceful and is easily overlooked, but it has always had a deep aversion to men with full beards. As luck would have it, the president’s brother-in-law had taken off his beard just that morning before entering this house. At least that’s what the owner of the house says, who is actually extremely shaved.
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