Ärgerlich!

Merken Sie es auch? Kaum ist Corona vorbei, können die Leute keinen Abstand mehr halten. Nicht nur im Supermarkt kommt es darum immer wieder zu Zusammenstößen.

Annoying! – Do you notice it too? As soon as Corona is over, people can no longer keep their distance. It’s not just in the supermarket that clashes happen again and again.

Schiffsbeschimpfungsanlage

Dieses Bild entstand 2003 in Rendsburg in Schleswig-Holstein, wo ich jedes Jahr eine Woche im Nordkolleg zusammen mit vielen tollen Zeichner*innen verbringe. In der kleinen Stadt am Nord-Ostsee-Kanal gibt es eine Schiffsbegrüßungsanlage, die tatsächlich jedes Schiff, das vorbeikommt, begrüßt und die entsprechende Nationalhymne spielt. Da dachte ich mir, dass speziell die großen stinkenden Kähne und besonders die strunzdummen Kreuzfahrtschiffe soviel Freundlichkeit nicht verdient haben und erfand die angemessene Lösung. Als wir 2009 zum 20. Treffen der einst von F.W. Bernstein gegründeten Zeichenschule eine Jubiläumsausstellung im Rendsburger Museum machen durften, habe ich die Schiffsbeschimpfungsanlage gebaut und alle Teilnehmer der Zeichenschule haben wüste Beschimpfungen von Schiffen auf Band gesprochen, das dann dort in Dauerschleife lief.

Ship-name-calling-facility – This picture was made in 2003 in Rendsburg in Schleswig-Holstein, where I spend a week every year in the Nordkolleg with many great artists. In the small town on the Kiel Canal there is a ship greeting system that actually greets every passing ship and plays the corresponding national anthem. So I thought to myself that the big, stinky boats and especially the stupid cruise ships didn’t deserve so much friendliness and I came up with the appropriate solution. When we in 2009 for the 20th meeting of the once by F.W. Bernstein founded drawing school were allowed to do an anniversary exhibition in the Rendsburg Museum, I built the device and all participants of the drawing school spoke wild abuse of ships on tape, which then ran in a continuous loop.

(Erschienen / pubilshed in „Glöcklein der Albernheit“, Bd. 2)

Neulich im Louvre (3)

B: „Du, sag mal, sind das da zwei riesige Warzen auf deinem Kopf oder bist du Mickey Maus?“
A (denkt): Mein Gott, was muss ich ihm noch alles reinstecken, damit er endlich das Maul hält?

Recently at the Louvre – B: „You, tell me, are those two giant warts on your head or are you Mickey Mouse?“ A (thinks): My God, what else do I have to stab into him so that he finally shuts up?

Neues aus der Wissenschaft (7)

Diese Aufnahme zeigt einige Atome im Hirn von Vladimir Putin. Auffällig ist, dass sie alle versuchen, möglichst viel Abstand voneinander zu halten. Offenbar können sie sich gegenseitig nicht ausstehen, etwas, das ihnen jeder vernünftige Mensch nachfühlen kann.

News from science – This picture shows some atoms in Vladimir Putin’s brain. It is striking that they all try to keep as much distance from their neighbors as possible. Apparently they cannot stand each other, something that every reasonable person can empathize with.

Ein Vorschlag, Bundesregierung!

Als Zeichen des guten Willens, wenn nicht gar als Wiedergutmachung, könnten doch die Gepard-Panzer, die du in die Ukraine liefern willst, in Gerhard-Panzer umgetauft werden. Das würde den Schrott zwar nicht in eine moderne Waffe verwandeln, aber vielleicht fällt der Putin dann ja vor Lachen vom Stuhl und bricht sich den Hals.

A proposal, federal government! As a sign of goodwill, if not outright reparation, the Gepard tanks you want to deliver to the Ukraine could be renamed Gerhard tanks. That wouldn’t turn the junk into a modern weapon, but perhaps Putin would fall off his chair laughing and break his neck.

Neulich in Versailles (4)

An dieser Stelle stand am 18. Januar 1871 der preußische König Wilhelm im eiskalten weil unbeheizten Spiegelsaal des Schlosses von Versailles und wartete darauf, dass ihn die versammelten Würdenträger endlich zum deutschen Kaiser ausrufen würden. Auf dem Gemälde von Anton von Werner ist deutlich zu sehen, dass Wilhelm keine glückliche Mine macht und das lag daran, dass er schon den ganzen Morgen über einen riesigen Furz verdrücken musste. Seit Tagen hatte es nur französischen Stinkekäse und Baguette zum Essen gegeben und er litt unter furchtbaren Blähungen. Endlich war Bismarck mit seinem Geschwätz an ein Ende gekommen und die Menge rief Hurra und klapperte mit ihren Säbeln. Auf diesen Moment hatte Wilhelm gewartet und erleichterte sich. Niemand merkte etwas, außer seinem Sohn Friedrich, der hinter ihm stand und hörbar nach Luft schnappte. Eines der wenigen Ereignisse der deutschen Geschichte, das keine Spuren hinterlassen hat, wie man auf dem Bild deutlich sehen kann.

Recently at Versailles – At this spot, on January 18, 1871, the Prussian King Wilhelm stood in the ice-cold, unheated Hall of Mirrors of the Palace of Versailles, waiting for the assembled dignitaries to finally proclaim him German Emperor. In Anton von Werner’s painting, it’s clear to see that Wilhelm isn’t making a happy face, and that’s because he’s had to hold back an enormous fart all morning. For days the only food he had had was french stinky cheese and baguette, and he was suffering from terrible flatulence. At last Bismarck had come to an end with his chatter, and the crowd cheered hurrah and clattered their sabers. Wilhelm had been waiting for this moment and relieved himself. Nobody noticed anything, except for his son Friedrich, who was standing behind him and audibly gasped. One of the few events in German history that left no traces, as you can clearly see in the picture.

Sag mal, USA!

Wenn es bei dir so weitergeht mit Demokratieabbau und Waffengewalt, wird es dann nicht langsam Zeit, bei dir selbst einzumarschieren, um Recht und Ordnung wieder herzustellen? Ich dachte, das sei so dein Ding.

Say, USA! If you continue with the dismantling of democracy and increase of gun violence, isn’t it about time you invade yourself to restore law and order? I thought this was your thing.