
Nicht nur die Technik treibt immer seltsamere Blüten, auch in der Musik gibt es unerhörte Entwicklungen. Herkömmliche Musik war maximal zweidimensional und konnte gelesen oder gehört werden. Nun jedoch hat ein Tonsetzer aus Wien (Name ist dem Verfasser entfallen, um ehrlich zu sein: heruntergefallen und dabei in lauter winzige Scherben zersprungen, die nicht mehr zu entziffern sind) eine dreidimensionale Musik erfunden, die eine solche Dichte aufweist, dass sie mit den Augen und Ohren gar nicht aufgenommen werden kann, sondern vielmehr gegessen werden muss. Man kann sie auch an die Wand hängen, denn um nochmals ehrlich zu sein: Diese Musik hat keinen Pfeffer, nicht einmal Salz ist enthalten, kurz: Sie schmeckt nach gar nichts. Darum ist es auch nicht weiter tragisch, dass der Name des Tonsetzers heruntergefallen ist. Kauen Sie ein Stück Pappe und denken Sie sich selbst einen aus.
Music News – It is not just technology that is producing increasingly bizarre offshoots; the realm of music, too, is witnessing some truly unheard-of developments. Conventional music was, at most, two-dimensional—something that could be read or heard. Now, however, a composer from Vienna (the author has forgotten his name—or, to be perfectly honest, the name fell and shattered into countless tiny shards that can no longer be deciphered) has invented a three-dimensional form of music. It possesses such density that it cannot be perceived by the eyes or ears; instead, it must be eaten. You could also hang it on a wall—for, to be honest once again, this music lacks any „spice“; it contains not even a grain of salt. In short: it tastes of absolutely nothing. That is why it is no great tragedy that the composer’s name fell and shattered. Just chew on a piece of cardboard and invent a name for him yourself.