An bestimmten Orten ist in Neuseeland das Trinken von Alkohol verboten, vermutlich weil Betrunkene kein schöner Anblick sind und die schöne Aussicht verderben. Zum Glück sind die hässlichen Beschriftungen nicht sehr groß, so dass man sich als kleine Gruppe im Kreis darum herum aufstellen und sich trotzdem noch bequem zuprosten kann.
Ugly rule – Drinking alcohol is banned in certain places in New Zealand, presumably because drunk people are not a pretty sight and spoil the beautiful view. Luckily, the ugly inscriptions aren’t very big, so you can stand in a circle around them in a small group and still comfortably toast each other.
Wer die Republic of Whangamomona in Neuseeland verlässt, bekommt nicht nur einen guten Wunsch mit auf den Weg, sondern wird sogar bedankt, etwas, das einem, der beispielsweise Bayern verlässt oder ein anderes der 16 Teile von Utschl, niemals passieren wird. Schön zu sehen, dass die Welt woanders nicht nur anders ist, sondern manchmal tatsächlich besser. Vielen Dank, dass Sie das hier gelesen haben und noch einen schönen Tag!
Friendly by nature – Anyone who leaves the Republic of Whangamomona in New Zealand not only gets a good wish, but is even thanked, something that will never happen to someone who leaves Bavaria or another of the 16 parts of Utschl, for example. Nice to see that the world is not only different elsewhere, but sometimes actually better. Thank you for reading this and have a nice day!
Weil mir eine Nervensäge immer mal wieder die Ohren abkaut, habe ich stets ein Paar Ersatzohren dabei. Wer es zu weit treibt, bekommt von mir aber einen Satz heiße Ohren, ganz umsonst. Die kann man sogar öfter benutzen. Praktisch.
Well prepared – Because a nuisance time and again is chewing my ears off, I always have a pair of spare ears with me. But if you take it too far, you’ll get a set of hot ears from me, for free. You can even use it several times. Practical.
Was ist nur mit uns passiert, dass nun sogar schon harmlose alte Damen eingesperrt werden, nur weil sie unerlaubt die Tauben füttern. Früher war das Taubenmutterl ein respektiertes Mitglied der Gesellschaft, jetzt wird sie öffentlich an den Pranger gestellt. Es ist eine Schande!
So that’s it! – What happened to us that now even harmless old ladies are locked up just because they feed the pigeons without permission. The pigeonlady used to be a respected member of society, but now she is publicly pilloried. It’s a shame!
Nicht, dass es mich gewundert hat, auch am anderen Ende der Welt Dummköpfe vorzufinden. So jemanden will man nicht in der Nähe haben, aber diesen hier hätte ich gerne gesehen, wenn ich ihm einen Impfstoff gegen Kommunismus angeboten hätte. Ich bin mir fast sicher, dass er auch den ablehnen würde. Tja, Jock, da jeder mindestens einmal Covid bekommt, solltest du vielleicht jetzt schon den Text der Internationalen üben.
In this case even medicine doesn’t help – Not that I was surprised to find fools on the other side of the world. You don’t want someone like that around, but I would have loved to see this one if I’d offered him a vaccine against Communism. I’m almost certain he’d turn it down too. Well, Jock, since everyone gets Covid at least once, you might want to start practicing the International’s lines now.
Nachdem mein Vetter 3. Grades Karl-Karl, so benannt nach seinen beiden Großvätern, letztes Jahr an einem simultanen Herzinfarkt und Hirnschlag verstorben war, brachte seine Witwe im Wohnzimmer eine Installation an, die Fragen aufwarf. Sie machte aber gar kein Geheimnis daraus, sondern verriet bereitwillig, dass es sich um den Stein handele, der ihr vom Herzen gefallen sei, als der Depp endlich tot war. „Nomen ist eben manchmal doch Omen“, sagte sie, denn ihr Mann hätte sie, wäre er nicht vorzeitig verschieden, seinerseits unter die Erde gebracht, „indem er alles, aber auch wirklich alles zweimal gesagt hat!“ Das müsse man sich einmal vorstellen, was das mit einem gesunden Menschen mache, sagte sie, und seufzte tief. Ich konnte es mir vorstellen und seufzte zur Bestätigung, was sie aber so dermaßen in Rage brachte, dass ich mich unter einem Vorwand verabschiedete.
From the family album – After my third cousin Karl-Karl, named after both of his grandfathers, died of a simultaneous heart attack and stroke last year, his widow installed an installation in the living room that raised questions. But she made no secret of it and readily revealed that it was the stone that fell from her heart when the idiot was finally dead. „Sometimes it’s all in the name“, she said, because her husband would have buried her if he hadn’t died prematurely, „by saying everything, really everything twice!“ You have to imagine what that can do to a healthy person, she said, and sighed deeply. I could imagine it and sighed in confirmation, but this enraged her so much that I made an excuse to say goodbye.
Neulich hatte ich einen Albtraum und fühlte mich, als sei ich im falschen Film. Titel und Untertitel waren redundant aber klar. Dazwischen war nichts zu sehen, es roch jedoch nach faulen Eiern und mir wurde schlecht. Es handelte sich also vermutlich um russisches Erdgas und ich weiß nicht, wie ich das auffassen soll.
Gasdream – I had a nightmare the other day and felt like I was in the wrong movie. Titles and subtitles were redundant but clear. In between there was nothing to see, but it smelled like rotten eggs and I felt nauseous. So it was probably Russian natural gas and I don’t know how to interpret that. (It’s a pun. Sorry for that)
Da steht das Alte vor dem Neuen und kann es nicht fassen, wie heruntergekommen die Welt doch ist. Andererseits handelt es sich um die Fassade der „Versuchsanstalt“. Das erklärt einiges, aber das Alte denkt sich dennoch: „Versuch gescheitert“ und hat damit auch völlig recht.
Modern poetry – The old stands in front of the new and can’t believe how run-down the world has become. On the other hand, it is the facade of the „experimental institute“. That explains a lot, but the old still thinks: „Attempt failed“ and is absolutely right.
(Gesehen / seen in Wien. Graffito: „Klaus Schwab kills us / open your eyes / the robots of tomorrow“)
Nach einem harten Arbeitstag wartet die Frühschicht der hiesigen Möwenbelegschaft auf die Fähre ans andere Ufer. Gefragt, warum sie nicht einfach hinüberfliegen, lachen sie genervt. „Was für ne blöde Frage! Wir fliegen den ganzen Morgen schon im Regen herum, sind nass und durchgefroren bis auf die Knochen und dann sollen wir auch noch dumme Fragen beantworten. Fresst Euren Fisch doch selber! Menschen! Ha! Ha-Ha-Ha-Ha!“
Knock off – After a hard day’s work, the morning shift of the local seagull workforce is waiting for the ferry to the other bank. When asked why they don’t just fly over, they laugh annoyed. „What a stupid question! We’ve been flying around in the rain all morning, wet and frozen to the bone, and then we’re supposed to answer stupid questions. Eat the fish yourself! Humans! Ha! Ha-Ha-Ha-Ha!“
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