Neues aus der Wissenschaft (27)

Nachdem die Stadt München, um das Geld für den Gärtner zu sparen, den Englischen Garten hat versiegeln lassen, fand man bei Abnahme der Baustelle tausendfach die Spuren einer Taube, die sich nicht an das Betretungsverbot gehalten hat. Hinzugezogene Experten haben ausgerechnet, dass das Tier, um so deutliche Spuren im Beton zu hinterlassen, über eine äußerst kräftige Beinmuskulatur verfügen muss, die in etwa der eines austrainierten Elefanten entspricht. Da davon auszugehen ist, dass eine Taube mit dermaßen dicken Beinen nicht mehr flugfähig ist und gar keine Wahl hat, als zu Fuß zu gehen, wurden die polizeilichen Ermittlungen eingestellt.

Science news – After the city of Munich had the English Garden sealed in order to save money for the gardener, thousands of traces of a pigeon that had not adhered to the entry ban were found when the construction site was inspected. Experts consulted have calculated that in order to leave such clear marks in the concrete, the animal must have extremely strong leg muscles, roughly equivalent to those of a well-trained elephant. Since it can be assumed that a pigeon with such thick legs is no longer able to fly and has no choice but to walk, the police investigation was discontinued.

Was ist denn?

Ich traue mich schon gar nicht mehr, aus dem Fenster zu schauen, weil die Leute unten auf der Straße dann regelmäßig in Ohnmacht fallen oder die Polizei rufen. Lauter Idioten unterwegs!

What is it? – I no longer dare look out the window because people down on the street regularly faint or call the police. Lots of idiots on the move!

Pfui!

Neulich in einem Hotel in Hamburg habe ich etwas sehr Widerliches erlebt. Anscheinend hatte ein Gast vor mir abends bei angeschaltetem Licht das Fenster offenstehen lassen, so dass allerlei Getier sich angelockt gefühlt hat. Da es Winter war, kamen zwar keine Mücken ins Zimmer, aber dafür zahlreiche Möwen, die erstaunlich große und ekelhaft gelbe Flecken machen, wenn man sie erschlägt. Und das Hotel hat es nicht für nötig gehalten, den Raum zu säubern! Ekelhaft! Ich weiß auch nicht, wie der Mensch das geschafft hat, denn für fünf Möwen braucht man bestimmt mehr als eine einzige Ausgabe der ZEIT. Für mich ein weiteres Argument gegen auf Papier gedruckte Zeitungen.

Ugh! – I recently experienced something very disgusting in a hotel in Hamburg. Apparently another guest had left the window open in the evening with the lights on, so that all sorts of creatures have been attracted. Since it is winter, there are no mosquitoes, but obviously there have been numerous seagulls, which made surprisingly large and disgusting yellow spots when you kill them. And the hotel didn’t see the need to clean the room! Gross! I don’t know how people managed it either, because you definitely need more than a single issue of the TIMES for five seagulls. For me, this is another argument against newspapers printed on paper.

Neues aus der Wissenschaft (26)

Zum ersten Mal gelang es einem Forschungsteam der „Gesellschaft der Flacherdler“ zum Eiswall am Rande der Erde vorzudringen. Sie machten einige Fotografien, die jedoch bis auf eine entweder über- oder unterbelichtet waren oder zu unscharf. Auf dem einzigen einigermaßen gelungenen Bild ist allerdings nur der untere Rand der Eiswand zu sehen, die sich nicht wie bisher angenommen aus dem südlichen Ozean erhebt, sondern eine Handbreit über einem sehr professionell verlegten Parkettboden schwebt, was für sich genommen schon rätselhaft genug ist. Von ihrer Expedition zurückgekehrt, erhoben die Flacherdler schwere Vorwürfe gegen die NASA und die Reptiloiden, die anscheinend eine geheime Technologie eingesetzt haben, die es unmöglich gemacht hätte, ordentliche Fotos zu machen. Unabhängige Beobachter meinen, es müsse sich um eine Art Intelligenzminderungsstrahlen handeln, denn sämtliche Mitglieder des Forschungsteams seien offensichtlich dumm wie zwei Meter Feldweg.

Science news – For the first time, a research team from the “Society of Flat Earthers” managed to reach the ice wall at the edge of the earth. They took a few photographs, all but one of which were either overexposed, underexposed, or too blurry. In the only reasonably successful image, however, only the lower edge of the ice wall can be seen, which does not rise from the Southern Ocean as previously assumed, but rather floats a hand’s breadth above a very professionally laid parquet floor, which is puzzling enough in itself. Returning from their expedition, the flat earthers made serious accusations against NASA and the reptilians, who appear to have used secret technology that would have made it impossible to take proper photos. Independent observers believe that it must be some kind of intellectual disability radiation, because all members of the research team are obviously as stupid as two meters of farm track.

Konsequent oder dumm?

Die Münchner Brauerei Paulaner hat sich endlich in letzter Konsequenz dazu entschieden ihr Gift nur noch auf Rezept abzugeben und hat daher sämtliche Verträge mit Gaststätten gekündigt, die nicht von einem Apotheker geleitet werden. Man wird sehen, ob das eine dumme Entscheidung war oder eine saudumme.

Consistent or stupid? – The Munich brewery Paulaner has finally decided to only sell its poison with a prescription and has therefore terminated all contracts with restaurants that are not run by a pharmacist. We’ll see whether that was a stupid decision or a really stupid one.

(gesehen / seen in Wien)

Aus dem Familienalbum (70)

Mein stinkreicher Cousin hat sich für sein Ferienhaus, das tatsächlich nicht weniger als ein Palast ist, einen kleinen Stern als Treppenhausbeleuchtung angeschafft. Allein was der am Tag an Wasserstoff verbrauche, würde den Bedarf ganz Deutschlands decken, sagt er, aber Tageslicht sei eben viel angenehmer als Kunstlicht. Was für ein snob!

From the family album – My filthy rich cousin bought a small star as stairwell lighting for his holiday home, which is actually nothing less than a palace. The amount of hydrogen it consumes per day alone would cover the needs of the whole of Germany, he says, but daylight is much more pleasant than artificial light. What a snob!

Neues aus der Wissenschaft (25)

Astronomen der Sternwarte Altötting haben erstmals einen bisher obskuren Abschnitt der Milchstraße fotografiert. Ihnen zufolge könne man dort obdachlose Sterne sehen, die am Milchstraßenrand campieren und vorbeiziehende Riesensterne um etwas Wasserstoff anschnorren. Die ESA will sich dazu nicht weiter äußern, während die FDP in einer Pressemitteilung behauptet, diese neuen Erkenntnisse würden ein weiteres Mal belegen, dass soziale Ungleichheit eben doch eine Naturkonstante sei.

Science news – Astronomers at the Altötting Observatory have photographed a previously obscure section of the Milky Way for the first time. According to them, you can see homeless stars camping on the edge of the Milky Way and scrounging for some hydrogen from passing giant stars. The ESA does not want to comment further on this, while the FDP claims in a press release that these new findings prove once again that social inequality is a natural constant.