
It doesn’t end well – „Shit! I forgot where my car is.“ (It’s common in football to remind a bad referee that you know where his car is.)
(Erschienen / pubilshed in „Glöcklein der Albernheit“, Bd. 1)
Texte und Bilder /// Texts and Images

It doesn’t end well – „Shit! I forgot where my car is.“ (It’s common in football to remind a bad referee that you know where his car is.)
(Erschienen / pubilshed in „Glöcklein der Albernheit“, Bd. 1)

Für den ersten Entwurf ihres Logos hat sich eine US-amerikanische Computerfirma viel Zeit gelassen. Das war am 1. April 1976. Damals war es sehr angesagt, ein bisschen exzentrisch zu sein, besonders in der IT-Branche. Der damalige Kreativdirektor hat ein Apfelbäumchen gepflanzt und dann einige Jahrzehnte gewartet. Nachdem der Baum gefällt und zu Brettern zersägt worden war, hat er ein Astloch mit Spachtelmasse ausgefüllt und fand die Form so schön, dass er das Brett zur nächsten Vorstandssitzung mitbrachte. Dummerweise hatte der Chef für dieses Vorgehen kein Verständnis und den Kreativheini darum schon vor Jahrzehnten gefeuert und war inzwischen sowieso schon tot. Auch vor Gericht hatte die Klage des Designers, man habe ihm seinen Entwurf gestohlen, keinen Erfolg. Danach behauptete der Mann, es habe sich eh um einen Aprilscherz gehandelt, aber damit machte er auf die Pfleger in der geschlossenen Abteilung kaum Eindruck.
Occupational risk – An American computer company took a long time to draft its logo. That was on April 1st, 1976. Back then, being a little eccentric was very popular, especially in the IT industry. The creative director at the time planted an apple tree and then waited a few decades. After the tree was felled and sawed into boards, he filled a knothole with filler and found the shape so beautiful that he brought the board to the next board meeting. Unfortunately, the boss had no understanding for this approach and therefore fired the creative twerp decades ago and was already dead in the meantime. Even in court, the designer’s complaint that his design had been stolen from him was unsuccessful. The man then claimed it was an April Fool’s joke anyway, but that made little impression on the nurses in the closed ward.

Good paper – When paper thinks positively: „I am a good paper. I breathe. I am food-safe. I am moisture-resistant. I am unbleached natural paper.“
(Erschienen / pubilshed in „Glöcklein der Albernheit“, Bd. 2)

Eben habe ich eines der Alfabetometer ausprobiert, die ich auf Staatskosten von meinem Arbeitgeber erhalten habe. Obwohl ich deutlich „Staatsversagen“ gesagt habe, behauptet das Gerät, es habe ein ‚c’ gemessen. Dabei kommt in dem Wort gar kein ‚c’ vor, aber dafür ‚s’ und ‚t’, die jedoch nicht angezeigt werden. Was für ein Schrott ist das denn? Abgesehen davon, dass ich nicht verstehe, wozu man ein Messgerät braucht, das nicht mal ein ‚o’ erkennt und nur einmal verwendbar ist. Peinlich!
State failure – I have just tried one of the alphabet meters that I received from my employer at government expense. Although I clearly said „state failure“, the device claims it measured a ‚c‘. There is no ‚c‘ in the word, but instead ’s‘ and ‚t‘, which are not displayed. What kind of junk is that? Apart from the fact that I don’t understand why you need a measuring device that doesn’t even recognize an ‚o‘ and can only be used once. Embarrassing!

Everyone knows someone like that – „I didn’t shut my eyes again tonight.“ „Babbler!“
(Erschienen / pubilshed in „Glöcklein der Albernheit“, Bd. 1)

Der Wald ist eine überaus komplexe Gemeinschaft, die sich dem Fremden kaum erschließt. „Wir haben hier aber genau die gleichen sozialen Problemlagen wie überall“, meint der Förster Franz M. Es gibt arme Bäume, die sich nur eine dünne Rinde leisten können, während andere mit ihren zahlreichen Zapfen protzen und sich breitmachen. „Diebstahl ist das häufigste Verbrechen, besonders in Trockenzeiten. Die graben sich gegenseitig das Wasser ab“, berichtet der Waldhüter. „Letzte Woche gab es hier sogar einen erweiterten Suizid, als eine umstürzende Tanne drei kleine Fichten mit in den Tod riss.“ Ein im Wald ausgesetzter Ficus elastica berichtet von fremdenfeindlichen Übergriffen und das Moos am Boden lässt deprimiert die Köpfe hängen und klagt, dass alle auf ihm herumtrampeln würden.
News from the forest – The forest is an extremely complex community that strangers can hardly access. “But we have exactly the same social problems here as everywhere,” says the forester Franz M. There are poor trees that can only afford a thin bark, while others show off their numerous cones and spread out. “Theft is the most common crime, especially in dry seasons. They dig each other’s water”, reports the forest ranger. „Last week there was even an extended suicide here when a falling fir tree tore three small spruce trees with it.“ A Ficus elastica exposed in the forest reports xenophobic attacks and the moss on the ground droops their heads in depression and complains that everyone would trample on him.

How does the gap actually get into the tablet?
(Erschienen / pubilshed in „Glöcklein der Albernheit“, Bd. 2)

Sie kennen doch dieses Spiel, bei dem man sich gegenseitig einen beschrifteten Zettel auf die Stirn klebt und erraten muss, wer man ist. Ich hatte mich schon gefreut, dass er nie darauf kommen würde, dass er er selbst ist, aber der Schlauberger überlegt schon seit Ewigkeiten, ohne etwas zu sagen. Langweilig.
Supposedly brilliant trick – You know this game in which you stick a labeled piece of paper on each other’s foreheads and have to guess who you are. I was sure that he would never guess that he was himself, but the aleck has been thinking about it for ages without saying anything. Boring. (on the strip it says: post)

We would complement each other so well! (please)
(Erschienen / pubilshed in „Glöcklein der Albernheit“, Bd. 1)

Ein entfernter Onkel hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Er kann nämlich sehr ausdauernd und präzise schlafen, ohne dabei herumzustrampeln wie ein Welpe, weshalb man ihm eine Vollzeitstelle als Grabdenkmal des örtlichen Heiligen in der Kathedrale seiner Heimatstadt angeboten hat. Die Lebendigkeit seiner Darstellung wird allgemein gelobt.
From the family album – A distant uncle turned his hobby into a job. He can sleep very long and precisely without kicking his legs like a puppy, which is why he has been offered a full-time position as the grave monument of the local saint in the cathedral of his hometown. The liveliness of its portrayal is widely praised.