Nur Mut, Telekom!

Ein wahrer Held setzt sein Leben ein für die Schwachen und fürchtet weder Tod noch Teufel. Ganz so wie du, die du dich ins Getümmel wirfst, den Mobbing-Opfern zur Wehr, auf dass aus bösen Buben nette Nachbarn werden mögen: „Deshalb kämpfen wir für ein Netz ohne Hass“, schreibst du dir auf die Banner deines Werbefeldzugs. Wohlgetan, weiter so! Ich lege dir gerne ein paar Blumen aufs Grab.

Courage, Telekom! – A true hero gives his life for the weak and does not fear death or the devil. Just like you, who throw yourself into the fray, defend bullying victims, so that bad boys can become nice neighbors: „That’s why we’re fighting for a network without hate“, you write on the banner of your advertising campaign. Well done, keep it up! I’ll be happy to put some flowers on your grave.

Aus dem Familienalbum (42)

Mein Cousin Albert ist Versicherungsvertreter und selbst sein bester Kunde. Tatsächlich ist er sein einziger Kunde, denn aufgrund seiner zahlreichen Ängste und Phobien geht er gar nicht mehr aus dem Haus, was mit seiner Tätigkeit natürlich kaum vereinbar ist. Er spart, wo er nur kann und zog daher in eine kleine Einzimmerwohnung, in der sich außer einem Bett, einer kleinen Küche und diversen Ausrüstungsgegenständen für den Notfall nichts befindet. Wozu er denn die vielen Gläser brauche, habe ich ihn gefragt. Die gäben ihm Sicherheit, falls doch einmal mehrere Gäste vorbeikämen. Ich versicherte ihm, dass dies niemals passieren würde und ließ ihn dankbar und zufrieden zurück.

From the family album – My cousin Albert is an insurance agent and his best customer himself. In fact, he is his only customer, because due to his numerous fears and phobias, he no longer leaves the house, which of course is hardly compatible with his job. He saves where he can and therefore moved into a small one-room apartment, in which there is nothing except for a bed, a small kitchen and various items of equipment for emergencies. I asked him why he needed all those glasses. They would give him security in case several guests should come by. I assured him that this would never happen and left him grateful and satisfied.

Neues aus dem Wald (3)

Auch im Wald herrscht Wohnungsnot. Viele Spechte entscheiden sich inzwischen, in Gemeinschaftsunterkünfte zu ziehen. Leider kommt es dadurch vermehrt zu Konflikten, denn oft ist es unmöglich, sich auf verbindliche Ruhezeiten zu einigen.

News from the forest – There is also a housing shortage in the forest. Many woodpeckers are now choosing to move to shared accommodation. Unfortunately, this leads to more conflicts, because it is often impossible to agree on binding rest periods.

Die Grenzen der Medizin

Kiffen hilft nachweislich nicht gegen Blödheit.

The limits of medicine – Smoking weed has been shown to not help against stupidity. (On the sticker: You see drugs, I see medicine. You see medicine, I see drugs. We are not the same)

Neues aus dem Wald (2)

Auch manche Bäume haben ganz schlimm Rücken. Die meisten Förster sind jedoch der Meinung, dass sich eine über Jahrzehnte hinziehende physiotherapeutische Behandlung nicht lohnen würde, weshalb sie die bedauernswerten Geschöpfe in der Regel fällen. Das hat sich inzwischen wohl auch bei den Bäumen herumgesprochen. Dieser hier besteht darauf, nur ein wenig Morgengymnastik zu machen, aber das Ächzen im Geäst spricht eine andere Sprache. Tapferer Bursche!

News from the forest – Some trees have bad backs too. Most foresters, however, are of the opinion that physiotherapeutic treatment lasting decades would not be worthwhile, which is why they usually cut down the unfortunate creatures. In the meantime, word has got around the trees too. This one insists on doing just a little morning exercise, but the groaning in the branches speaks a different language. Brave fellow!

Glück gehabt!

Als sich mein Schatten neulich kurzzeitig in Nosferatu verwandelte, gefror mir vor Schreck das Blut in den Adern, weshalb mich der Vampir wohl auch in Ruhe ließ.

That was a close shave! – When my shadow recently turned briefly into Nosferatu, my blood froze in my veins, which is why the vampire probably left me alone.