Neu auf dem Markt ist der 3-D-Fleischdrucker von Epson, mit dem sich In-Vitro-Fleisch in jede nur denkbare Form bringen lässt, sei es ein Schnitzel oder ein Kalbskopf (s. Bild). Sie können auch ein Porträt Ihrer Schwiegermutter drucken, welches sie dieser dann scharf angebraten zum Abendessen servieren.
Meat printer – New on the market is the 3-D meat printer from Epson, with which in-vitro meat can be brought into every thinkable shape, be it a schnitzel or a calf’s head (see picture). You can also print a portrait of your mother-in-law, which you then sear and serve for dinner.
Meinen ersten Arbeitstag in der Hölle hatte ich mir anders vorgestellt! Der Herr der Fliegen teilte mir nur eine einzige mickrige Fliege zu und meinte, eine Beförderung zum Unterteufel könne er mir vorerst nicht in Aussicht stellen. Die Hölle ist eben auch nur ein Betrieb wie jeder andere.
The Lord of the Fly – My first day in hell I imagined differently! The lord of the flies gave me only one puny fly and said that he could not promise promotion to a subordinate devil for the time being. Hell is just a business like any other.
Gesehen vor einigen Jahren in der alten Parteizentrale in der Nymphenburger Straße.
Und offenbar hat er aus der Geschichte gelernt, denn heute verkauft er Sonnenschirme an die CSU, damit die Schwarzen nicht braun werden. Jedenfalls nicht so schnell.
He is back – Seen a few years ago in the old party headquarters in Nymphenburger Strasse. – And apparently he has learned from history, because today he sells umbrellas to the CSU, so that the blacks do not turn brown. Not so fast, anyway.
Dies sind die Tassen, die meine Großeltern am 8. Mai 1945 hochhielten, um auf das Kriegsende anzustoßen. Mangels Alkohol taten sie das mit Kaffee, der aber auch keiner war, sondern etwas anderes, wovon man gar nicht wissen wollte, was es war, wie so viele so vieles zu dieser Zeit nicht wissen wollten, meine Großeltern eingeschlossen. Später wollten sie zum Beispiel nichts davon wissen, dass sie unter Umständen möglicherweise schon zwölf Jahre zuvor angestoßen hatten, und selbst wenn, dann „auf keinen Fall mit diesen Tassen“. Meine Großmutter meinte immer, damals habe man eben „nicht alle Tassen im Schrank gehabt“. In den Jahren darauf jedoch schon, sogar mehr als das, denn seltsamerweise hätten die Nachbarn alle ihre Tassen zurückgelassen, als sie plötzlich verschwunden waren, wohin auch immer, unter anderem auch diese beiden, auf die sie und ihr Mann seitdem gut aufgepasst hätten, falls die Nachbarn doch noch einmal zurückgekommen wären.
From the family album – These are the cups my grandparents raised on May 8, 1945, to toast the end of the war. Lacking alcohol, they did that with coffee, which was not coffee, but something else that you did not want to know what it was, as so many did not want to know a lot at the time, including my grandparents. Later, for example, they did not want to know that they had possibly toasted twelve years earlier, and even if, then, „by no means with those cups“. My grandmother used to say that back then you just „did not have all the cups in the cupboard“ (german expression for ‚to have lost one’s marbles‘). But in the years after that even more, because strangely the neighbors have left all their cups behind when they suddenly disappeared, wherever, including those two whom she and her husband had been paying attention to, ever since the neighbors would have come back again.
The others – In front of the Brain Market – On the poster: Do not eat brain! – Well, without brain, I could not sleep anymore. – How so? – If my wife has too little brain on the plate, she gets ideas in the evening.
Cousin Eberhard wohnt im zehnten Stock, und es ist uns allen ein Rätsel, wie er es geschafft hat, die Genehmigung des Vermieters zu bekommen, vor dem Wohnzimmerfenster einen Erker anzubauen. Dieser gleicht in Form und Ausstattung einem dieser venezianischen Wasserbusse, zumindest dem vorderen Drittel eines solchen Bootes, denn Eberhard träumte seit einer Reise nach Venedig in seiner Jugend immer davon, einmal Kapitän auf einem solchen Schiff zu sein. An seinen Geburtstagen müssen wir nach dem Mittagessen für eine halbe Stunde auf den Hartschalensitzen Platz nehmen, während unser Kapitän in seiner schönsten Uniform zwischen Fenstern und Reling entlang schreitet, sinnend in die Ferne blickt und ab und zu vollkommen sinnlos die Glocke läutet. Dennoch ist seine Vorstellung insgesamt sehr glaubwürdig und auch das Wissen, in einem Boot 30 Meter über dem Erdboden zu schweben, führt dazu, dass die meisten von uns tatsächlich seekrank werden. Danach gibt es zum Glück immer Schnaps.
From the family album – Cousin Eberhard lives on the tenth floor, and it’s a mystery to us all how he managed to get permission from the landlord to build an oriel in front of the living room window. In form and equipment it resembles one of these Venetian water buses, at least the front third of such a boat, because since a trip to Venice in his youth Eberhard always dreamed of being a captain on such a ship. On his birthdays, after lunch, we have to sit on the hard-shell seats for half an hour, while our captain, in his most beautiful uniform, walks between the windows and the railing, gazing into the distance and now and then uselessly ringing the bell. Nevertheless, the performance is very credible overall. Also, knowing that you are floating in a boat 30 meters above the ground will cause most of us to actually get seasick. After that, fortunately, there is always schnapps.
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