
Eigentlich ist Gott ja eher so der Outdoortyp, aber zu seinem Leidwesen kommt er viel zu selten raus. Selbst für einen einfachen Spaziergang durch die Stadt reicht es oft nicht, weil sich seine drei Personen nicht darauf einigen können, ob das Wetter als gut zu bezeichnen sei, was sie anziehen sollten, ob man zwischendurch einkehren werde, welchen Weg man gehen solle, und überhaupt, warum man nicht einfach zuhause bleibe und ein paar Serien glotze. Am Ende setze sich dann meist der quengelnde Sohn durch, der immer schon lieber zur Marine gegangen wäre als ins Erlöserbusiness des Vaters einzusteigen, und dann gehe man ein paar Mal durch die Fußgängerzone und der Sohn sei ganz aufgeregt, weil die jungen Damen ihnen hinterherschauen würden, obwohl tatsächlich niemand schaue und alle einfach nur ihren alltäglichen Geschäften nachgingen.
News from God – God is actually more of an outdoorsy type, but—much to his own annoyance—he hardly ever gets out. He often can’t even manage a simple walk through town because his three persons can’t agree on whether the weather counts as good, what to wear, whether to stop somewhere for a bite, which route to take, or—for that matter—why they shouldn’t just stay home and binge-watch a few series. In the end, the whining Son usually prevails—the one who would have much preferred joining the Navy to entering his father’s redemption business. So off they go for a stroll through the pedestrian zone, with the Son getting all worked up because he thinks young women are checking them out, even though in reality no one is looking and everyone is simply going about their daily business.