Sollten Sie demnächst die österreichische Hauptstadt Wien besuchen und mit dem eigenen PKW anreisen, beachten Sie bitte an der Stadtgrenze die neuen Warnschilder, die darauf hinweisen, dass eine bestimmte Art Signalhorn auf dem Gebiet der Stadt Wien künftig nicht mehr benutzt werden darf. Gleiches gilt übrigens für Fahrradfahrer. Alle anderen dürfen nach wie vor so viel Lärm machen wie bisher auch.
Attention visitors to Vienna! – If you are visiting the Austrian capital Vienna soon and are arriving by car, please pay attention to the new warning signs at the city limits, which indicate that a certain type of horn may no longer be used in the city of Vienna. The same applies to cyclists. Everyone else is still allowed to make as much noise as before.
Der britische Zigarrenraucher Winston C. war ja nicht nur bekannt für seinen exorbitanten Zigarrenverbrauch, sondern auch für die Erklärung, weshalb er dazu trotz seiner exorbitanten Leibesfülle überhaupt noch imstande war: „No sports!“ Das erschien schon damals very unglaubhaft und wie neulich zum Vorschein gekommene Dokumente belegen, war es das wohl tatsächlich, denn anscheinend war C. zeitlebens zahlendes Mitglied der Sportschule Heimlich. Aber wer Zigarrenrauchern auch nur ein Wort glaubt, ist wirklich selbst schuld!
How it really was – The British cigar smoker Winston C. was not only known for his excessive cigar consumption, but also for the explanation why he was even capable of doing so despite his exorbitant corpulence: „No sports!“ That seemed very unbelievable even then and, as recently discovered documents show, it was indeed so, because C. was apparently a paying member of the Underhand sports school for his entire life. But if you believe a word that cigar smokers say, you really only have yourself to blame!
In der Beethovenwohnung im Pasqualatihaus in Wien kann man noch heute den Haken besichtigen, an den Beethoven der Überlieferung nach mehrmals seinen Komponistenberuf hängen wollte. Zum Glück hat er es dann doch nicht getan, sondern angeblich bloß seinen Mantel aufgehängt; wobei sich die Fachwelt in diesem Punkt keineswegs einig ist.
Luckily! – In Beethoven’s apartment in the Pasqualatihaus in Vienna you can still see the hook on which, according to tradition, Beethoven wanted to hang his profession as a composer several times. Luckily he didn’t do it, but supposedly just hung up his coat; although experts are by no means unanimous on this point.
Eigentlich ist das hier eine Rösterei mit kleinem Cafébetrieb. Die Beratung ist hervorragend und der Kaffee noch hervorragender. Ich frage, ob sie etwas mit dem Kaffeehaus in der Bäckerstraße zu tun haben, aber der Chef sagt: „Nein, nur die Verwirrung!“ Gegen die hilft der hervorragendste Kaffee am aller hervorragendsten. Da drin möchte nicht nur Wien gerne alt werden.
Alt Wien Kaffee – This is actually a roastery with a small café. The advice is excellent and the coffee even better. I ask if they have anything to do with the coffee house on Bäckerstraße, but the boss says: „No, just the confusion!“ The best coffee is the best way to get rid of that. It’s not just Vienna that wants to grow old in there.
Das Kaffee Alt Wien macht seinem Namen alle Ehre, denn wer über 100 Jahre alt ist, darf sich mit Recht alt nennen. Das Lokal wurde 1922 eröffnet und drei Jahre lang auch von den Hawelkas geführt, bevor sie 1939 in der Dorotheergasse das damalige Café Ludwig übernommen haben. Die meisten Leute, die in der Bäckerstraße unterwegs sind, laufen von Lonly Planet ferngesteuert dran vorbei bis ans Ende der Schlange vor dem Figlmüller. Das muss kein Fehler sein, doch dort gibt es außer anderen Touristen nicht viel zu sehen. Im Alt Wien befindet man sich aber im Inneren einer invertierten Litfaßsäule und braucht gar keine Lektüre mitbringen, damit die Zeit vergeht, bis das Schnitzel kommt und das gute tschechische Bier.
Kaffee Alt Wien – The Old Vienna Café lives up to its name, because anyone who is over 100 years old can rightly call themselves old. The place was opened in 1922 and was run by the Hawelkas for three years before they took over what was then Café Ludwig in Dorotheergasse in 1939. Most people who walk along Bäckerstraße walk past it, guided by Lonely Planet, to the end of the line in front of restaurant Figlmüller. That doesn’t have to be a mistake, but there isn’t much to see there other than other tourists. In Alt Wien, however, you are inside an inverted advertising column and don’t need to bring any reading material to pass the time until the schnitzel arrives and the good Czech beer.
Ägyptologen der Universität Sankt Pölten haben in Wien einen Fries entdeckt, der „auf jeden Fall altägypisch ist, also mindestens, wenn nicht älter!“, so ein Sprecher des Instituts. Die genaue Datierung stehe noch aus und auch bei der Interpretation sei man noch nicht sehr weit gekommen. Wie der Fries in die österreichische Hauptstadt gekommen ist, sei ebenfalls unklar. „Also, eigentlich wissen wir noch gor nix, aber dös macht nix, weil wir hams ja net eilig“, so ein anderer Wissenschaftler.
Science news – Egyptologists from the University of St. Pölten have discovered a frieze in Vienna that is „definitely ancient Egyptian, at least if not older!“, said a spokesperson for the institute. The exact date is still pending and no one has made much progress in interpreting it. How the frieze came to the Austrian capital is also unclear. „Well, actually we don’t know anything yet, but that doesn’t matter because we’re not in a hurry,“ said another scientist.
Der Wiener Stadtteil mit dem albernsten Namen ist natürlich Wien Albern. Albern ist aber nichts in Albern. Tatsächlich ist Albern vom Albernsein so weit entfernt wie der Stadtteil von dem, was man sich gemeinhin unter Wien vorstellt. Hoffentlich hat Albern auch einen Keller, so dass es wenigstens einen Ort gibt, an dem man lachen kann. Das Albernste an Albern ist sicher, dass jeder, der hierherkommt, sich einbildet, der erste zu sein, der diesen Witz macht. Um zu dem Ort zu kommen, der am allerwenigsten albern ist in Albern, muss man kurz durch Niederösterreich und an der Bushaltestelle „Alberner Hafen“ und dem Polizeiübungsplatz mit der Adresse „Sauhaufen“ (man kann es sich nicht ausdenken) vorbei, dann kann man den „Friedhof der Namenlosen“ am Rande der Donau besuchen, auf dem zwar nicht nur Namenlose liegen, aber eben auch die vielen Ersoffenen, die von der Donau hier wieder ausgespien wurden. Danach empfiehlt sich ein Besuch in der Gaststätte Knödelmanufaktur. Reichlich Kohlenhydrate machen auch das unalbernste Gemüt glücklich und man kann Albern dann doch mit einem Lächeln wieder verlassen.
At the ‚Knödelmanufaktur‘ in Vienna – The district of Vienna with the silliest name is of course Wien Albern. But there is nothing silly in Albern. In fact, Albern is as far away from being silly as the district is from what is commonly imagined as Vienna. Hopefully Albern also has a basement so there’s at least one place where you can go to laugh. The silliest thing about Albern is that everyone who comes here imagines that they are the first to make this joke. To get to the least silly place in Albern, you have to briefly go through Lower Austria and past the “Silly habour” bus stop and the police training area with the address “Mess” (you can’t make it up), then you can visit the “Cemetery of the Nameless” on the edge of the Danube, where not only the nameless lie, but also the many drowned people who were spit out again by the Danube. Afterwards, I recommend a visit to the Knödelmanufaktur restaurant. Plenty of carbohydrates make even the most silly soul happy and you can leave Albern with a smile. (‚Knödelmanufaktur‘ translates to ‚dumpling factory‘ and ‚Albern‘ means ’silly‘, ‚giggly‘, ‚inane‘, ‚ridiculous‘)
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