Ostersonntag

Kein Wunder, dass Jesus seine eigene Auferstehung verschlafen hat! Am Donnerstag hatten er und die Jungs eine ganze Menge Wein in Wasser verwandelt. In seinem Tran hat er dann wohl versucht, den Kompass zu stellen anstatt des Weckers. Naja, was soll’s. Die Leute werden es ohnehin glauben.

Easter Sunday – No wonder Jesus overslept his own resurrection! On Thursday, he and the boys had turned quite a lot of wine into water. In his buzz he probably tried to set the compass instead of the alarm clock. Well, what the heck. People will believe it anyway.

Schlechtes Timing

Obwohl der Schädelberg noch eine Baustelle war, musste die Kreuzigung aufgrund des Drucks der Öffentlichkeit durchgeführt werden. Zudem war es ein so nebliger Tag, dass die drei imposanten Kreuze kaum zu sehen waren. Die zuvor noch aufgeregte Menge zerstreute sich enttäuscht.

Bad timing – Although the Skull Mountain was still a construction site, the crucifixion had to be carried out due to public pressure. In addition, it was such a foggy day that the three imposing crosses could hardly be seen. The previously excited crowd dispersed in disappointment.

Neues aus der Kunstgeschichte (4)

Diese historische Aufnahme zeigt den Hinterhof des Ateliers von Marcel Duchamp im Jahre 1916. Duchamp beabsichtigte damals, im New Yorker Grand Central Palace die Biomülltonne „Eden“ oder den Altpapiercontainer „Public Library“ auszustellen. Sein Galerist fand aber die Trittstufe „Mont Blanc“ viel besser, obwohl Duchamp ihm seit Wochen klarzumachen versuchte, dass es sich bei der Trittstufe um eine simple Trittstufe handele und nicht um ein Ready-made. Das könne doch ein Blinder sehen, schrie er, aber der Galerist blieb stur. Als Duchamp schon ganz entnervt war, fragte er den Galeristen im Scherz, ob er denn nicht vielleicht das Urinal „Fountain“ ausstellen solle, worauf der Galerist ihm vor Freude um den Hals fiel und ihm die Taschen mit Geld vollstopfte.

Angenehme Überraschung

Nachdem Herbert am Abend zuvor gesoffen hatte wie ein Loch, wunderte er sich nun, als er erwachte, dass ihn überhaupt kein Kopfweh plagte. Kein Kater. Nichts. Wie sich später herausstellte, lag das daran, dass er, wie man ihm erzählte, gestern in der Kneipe so oft den Kopf verloren habe, dass der Wirt ihn schließlich rausgeschmissen habe. Den Kopf könne er auf der Polizei abholen, wenn er wolle.

Pleasant surprise – After Herbert caned in the night before, he wondered now when he woke up that it did not bother him at all. No hangover. Nothing. As it turned out later, it was because he, as one told him, had lost his head yesterday in the pub so often, that the host had finally knocked him out. He could pick up his head on the police if he want.

Peinlich

Als sich Herbert in der Mittagspause in der Kantine endlich davon überzeugte, dass er morgens tatsächlich vergessen hatte, ein Deo zu benutzen, war es schon zu spät.

Awkward – When Herbert finally convinced himself during the lunch break in the canteen that he had actually forgotten to use deodorant in the morning, it was already too late.

Rarität

Bei Sotheby’s wurde neulich die Schublade versteigert, in die man den bekannten Schauspieler Charles Bronson in den letzten Jahren seiner Karriere gerne gesteckt hat. Sinnigerweise wussten die Verantwortlichen nicht einmal, wie man seinen Namen richtig schreibt. Hollywood war eben schon immer peinlich.

Rarity – Sotheby’s recently auctioned off the drawer that the well-known actor Charles Bronson was put in the last few years of his career. It makes sense that those responsible didn’t even know how to spell his name correctly. Hollywood has always been embarrassing.